Motorradjugend
Bald zählte ich die Stunden bis zu meinem 16 ten Lebensjahr. Die Motorradleidenschaft hat nochmals zugenommen und ich konnte es kaum erwarten eine größere Maschine zu besitzen. Die Führerscheinprüfung für 50 ccm Motorräder erforderte damals lediglich das Ausfüllen eines Fragebogens. Motorradfahren, starkes Abbremsen oder Slalom fahren wurde nicht gefordert. Motorradsicherheitstrainings wurden auch noch nicht angeboten.
Mit Hilfe Vaters Geldbeutel konnte ich mir eine Zündapp KS 50 wassergekühlt leisten. Es war das erste wassergekühlte Leichtkraftrad auf dem Motorradmarkt. Mit diesem Leichtmotorrad erweiterte sich mein Umkreis für Motorradtouren um ein vielfaches. Schwarzwald, die Vogesen und auch die Alpen waren öfters Ziele meiner Motorradtouren. Der Schauinsland im Südschwarzwald, bzw. die bekannte Schauinsland Bergrennstrecke wurden für mich zur zweiten Heimat. An der Holzschlägermatte trafen sich täglich die Motorradfahrer aus der Umgebung und am Wochenende auch viele Schweizer. Die Schweizer fuhren immer äußerst gepflegte Motorräder. Marken wie BSA, Triumph oder sündhaft Teure Egli Kawasakis waren keine Seltenheit. Wir bewunderten immer deren Motorradausstattung und die bei uns kaum erhältliche Motorradbekleidung. Vollvisierhelme waren eine Seltenheit und maßgeschneiderte Lederkombis unerschwinglich. Die Schweizer hatten in der Regel beides.
Nun musste ich mich aber auch langsam ausrüsten. Eine Lederjacke von Harro war eine erste sinnvolle Investition fürs Motorrad fahren. Eine Regenkombi, orange, billig und nicht ganz dicht, kam dazu. Das Motorrad fahren im Regen wurde so erträglicher. Billige Arbeitsstiefel wurden kurzerhand in Motorradstiefel umbenannt. Natürlich alles ohne Knieschützer oder Protektoren. An den Ellenbogen gab es lediglich doppeltes Leder.
Zusammen mit Freunden leisteten wir uns dann bald durch eine Sammelbestellung billige Kunstleder Motorradanzüge für je 100 DM. Ja richtig, Kunstleder. Unter dem heutigen Sicherheitsdenken der Motorradbekleidung undenkbar. Bei einem Sturz wurde die Kombi vom Asphalt gnadenlos zerrissen und Teile des Kunststoffs brannte sich in die Haut. Ein halbes Jahr später konnte ich Gott sei dank eine gebrauchte Motorradausrüstung günstig erwerben. Diese bestand aus einem zweiteiligen Lederkombi von Erbo, Motorradstiefel aus Rindsleder, einem Vollvisier Motorradhelm von Römer und einem Tankrucksack von Harro Typ Elefantenboy. Dieser Tankrucksack war damals das beste auf dem Markt und hielt ein Leben lang.
Auf der kleinen Zündapp traute ich mich nicht den Vollvisierhelm zu tragen und fuhr weiter mit meinem Jethelm.
Aber die Tage gingen vorrüber, für mich natürlich viel zu langsam, und ich wurde 18 Jahre alt. Mein nächstes Motorrad hatte ich durch Arbeit hart erspart. Es sollte eine Yamaha RD 250 werden. Natürlich wurde dieses Zweirad schon gekauft, bevor ich den Motorradführerschein besaß. Zur damaligen Zeit konnte man ein japanisches Motorrad kaum im Serienzustand fahren. So wurden die Serienreifen, obwohl nagelneu, demontiert und deutsche Motorradreifen der Marke Metzeler aufgezogen. Auch mußte der Scheinwerfer gegen einen H4 Einsatz getauscht werden, da Nachtfahrten mit diesem Motorrad sonst gefährlich waren. Bei der Yamaha wurde auch die Übersetzung geändert und ein vorhandener, aber aus unerfindlichen Gründen gesperrter, sechster Gang freigelegt.
Die Motorradführerscheinprüfung rückte näher. Die Katastrophe trat ein, ich bin durchgefallen. Aus für die erste richtige Motorradtour. Die Maschine stand mit Lederpacktaschen und Zeltgepäck abfahrtbereit zu Hause. Mit viel Glück und guten Worten konnte ich die Prüfung bereits drei Tage später wiederholen und ich bekam meinen lange ersehnten Motorradführerschein ausgehändigt.
Am gleichen Tag fuhren ein Freund mit seiner Honda CB 100 und ich über den Sankt Gotthardpass.
Da ich eine recht stramme Fahrweise gewohnt war wunderte es mich nicht, dass in den Kurven in starker Schräglage etwas über den Asphalt schliff. Mangels Fahrpraxis mit der Yamaha konnte ich natürlich das Teil nicht identifizieren. Erst am Campingplatz angekommen sahen wir das Unglück. Durch meine ungestüme Kurventechnik waren beide Motorradpacktaschen durchgeschliffen. Leider waren auch unser Kochtopf und mein Regenkombi durchlöchert. Pech gehabt. Nach meiner ersten Tour mit einem richtigen Motorrad gab es nichts Warmes zu Essen und vor der ersten Regenfahrt mit meinem durchlöcherten Regenanzug war mir auch bang. Selber schuld.
Nach zwei Tagen Motorrad fahren durch die Schweizer Alpen wollten wir noch das Meer sehen. Also machten wir uns auf nach Frankreich zur Atlantikküste. In Domodosola wurden wir von einem Gewitter überrascht. Wir wurden bis auf die Haut durchnässt, da nutzte auch unsere Regenbekleidung nichts mehr, ob mit Löcher oder ohne. Um Mitternacht schlugen wir irgendwo unser Zelt auf. Um Fünf Uhr morgens wurden wir von einem Mähdrescher geweckt, dem wir den Weg versperrten. Das war eine recht kurze Nacht, aber nun blieb uns umso mehr Zeit, unser Ziel zu erreichen. Gegen Abend erreichten wir den Zeltplatz von St. Giron Plage. Dieser liegt wunderschön zwischen Kiefern und Sanddünen, keine 200 Meter vom Strand entfernt. Die Motorräder waren schnell entladen und das Zelt aufgebaut.
Den nächsten Tag faulenzten wir am Strand. Ich hatte aber dauernd die Bilder vor Augen, die ich in einer Ausgabe von Das Motorrad gesehen hatte. Eine hübsche Blondine im Bikini fuhr mit einer Kawasaki Mach 3 über den Strand von Daytona Beach. Das kann ich auch, dachte ich, wenn auch nicht im Bikini. Gesagt getan. Gegen Abend fuhr ich mit meiner Yamaha auf den Strand, um erst einmal im Sand zu versinken. Mit Mühe und Not schaffte ich es zum feuchten Teil des Strandes, wo der Sand etwas härter war. Meine Felgen wurden schon vom Salzwasser umspült, aber ich konnte fahren. Das Pech war, dass ich eine größere Welle übersehen hatte. Mein Motorrad und ich wurden geduscht, der Motor starb ab. Nach einer Stunde Arbeit hatten wir das Motorrad bis vor unser Zelt geschoben. Wir schufen eine provisorische Motorradwerkstatt und gingen auf Fehlersuche. Der Tank wurde demontiert, die Zündkerzen ausgebaut, der Luftfilter getrocknet und die Vergaser auf Nässe untersucht. Irgendwann lief das Motorrad wieder, aber unterhalb von 5000 Umdrehungen nur auf einem Zylinder. Die Heimfahrt wurde so recht abenteuerlich. Noch einmal mussten wir wild campieren. Beim Aufbau des Zeltes war es schon stockdunkel. Deshalb bemerkten wir erst am nächsten Morgen, dass wir uns mitten auf einem Müllplatz niedergelassen hatten. Aber die Freude war umso größer, da meine Yamaha wieder anstandslos funktionierte. Scheinbar hat das Salzwasser endlich auch die verborgensten Stellen in der Motorradelektrik verlassen. Jetzt machte das Motorrad fahren wieder richtig Spaß. Gegen Abend trafen wir zu Hause ein. Unsere Motorradtour erstreckte sich in sieben Tage über 3000 KM. Für so etwas muss man schon Motorrad verrückt sein. Aber das sind wir ja heute noch.
Ein Bikertraum: www.bikerdream.de - Motorradreisen u. Motorradvideos

Bikerdream.de ist eine äußerst informative Motorrad-Reiseseite, die stets durch neue ausführliche Reiseberichte, Bilder und Videos erweitert wird. Vor allem die Reisetipps zu den jeweiligen Zielen sind für andere Motorradreisende sehr wertvoll. Die auf der Seite veröffentlichten Reiseberichte werden regelmäßig in Motorradreisemagazinen wie dem Tourenfahrer oder ReiseMotorrad publiziert. Desweiteren können die Touren als Video auf DVD im angefügten Online-Shop bestellt werden.
Aktuell befindet sich die Reise durch Rumänien mit Berichten einer Karpaten-Tour in Arbeit und soll in Kürze veröffentlicht werden. Die Tour führte das Team durch die Regionen Banat, Oltenien, Transsilvanien, Bukovina und Maramures. Der Bericht erscheint wie gehabt mit zahlreichen Texten, Bildern und Videos.
Das Portal trägt die Handschrift zweier reisefreudiger Motorradfahrer - absolut lesenswert.
Motorradfahren auf Mallorca: ein Traum
Motorradfahren auf Mallorca - das ist Spaß pur: Super Straßen, kurvige Routen durchs Gebirge - oder Enduro-Geländefahrten. Wer´s nicht ausprobiert hat, wird es kaum glauben. Wer es probiert hat, kommt wieder! Motorradvermietung, Motorradverleih, Service: Mallorquin-Bikes vermietet neuwertige BMW - Motorräder und hat Komplettarrangements mit Hotel, Bike und Service im Angebot. Momentan gibt es über 30 topaktuelle Modelle von der F 650 GS bis zur HP 2 und R 1200 GS, die F800 GS und neue F650 GS und die brandneue F 800 R und R 1200 GS Sonderedition! Übrigens: im Mietpreis enthalten ist Schutzkleidung der Partner Rukka und Schuberth!
Forenliebhaber aufgepasst
Heute stellen wir Euch ein markenunhabhängiges Bikerforum vor. Im biker-forum.net Motorradforum wird über verschiedenste Motorradmodelle, egal welche Marke, Schrauberthemen, Motorradzubehör, Motorradreisen und unzählige weitere Themen rund um das Motorrad geschrieben und heiß diskutiert. Außerdem findet man die technischen Daten fast aller aktuellen Motorradmodelle, sowie die bebilderte Modellhistorie und Typenliste einiger Bikes. Reinklicken u. lesen lohnt!
Mitmachen erwünscht!
Die Welt des Motorrads ist schnell. Sehr schnell. Stets technische Neuerungen, neue Modelle, hier ein Facelift, dort eine neue Konzeptstudie. Dabei den Überblick nicht zu verlieren ist nicht einfach. Gut, dass es Informationsplattformen wie motorrad-news.com gibt. Der Motorradblog ist topaktuell, die Blogeinträge sind übersichtlich in 14 interessante Themengebiete rund um das Thema Motorrad gegliedert. Der seit 2007 geführte Blog bietet neben einer Menge an Informationen eine Galerie sowie Bußgeld- u. Benzinverbrauchrechner.
Mitmachen ist erwünscht! Jeder Motorradfan, der Spaß am Schreiben bzw. Stöbern im Internet hat, kann seine Artikel, Insiderinfos, Videos, Gedanken und Weiteres auf motorrad-news.com veröffentlichen. Vorausgesetzt es hat Bezug zur Welt der Motorräder.
Fraukes Frauen Motorradblog
Auch nach all den Jahren gibt es immer noch bei vielen Vertretern des männlichen Geschlechts viele Vorurteile über Frauen die Motorrad fahren. Die meisten dieser meist älteren Exemplare haben sogar eher automatisch die Vorstellung von spärlich bekleideten Showmädchen, die sich auf Ihren heiß geliebten Maschinen bei Veranstaltungen räkeln, wenn Sie die beiden Wörter "Motorrad" und "Frauen" in einem Satz hören. Zugegebenermaßen haben die Hersteller auch teilweise ein wenig Schuld an diesem Kopfkino. Viele Jahre fütterte man speziell dieses Klischee um die Motorräder zu bewerben. Ganz getreu dem Motto "sex sells"
Zugegebenermaßen ... früher waren Frauen auf Motorrädern eher eine Seltenheit. In der Regel war die Szene eine fast ausschließliche Männderdomaine. Auch heute überwiegt der männliche Anteil der Zweiradbesitzer immer noch klar. Doch bereits heute sind ca 13 bis 17 Prozent aller Motorradfahrer weiblich und die Zahl steigt stetig. Blickt euch einfach mal bei der nächsten Ampel um Männer - Ich wette ihr werdet nicht viel Zeit benötigen um diese Entwicklung auch auf der Strasse bestätigen zu können.
Diese Entwicklung erkennt man aber nicht nur auf den Strassen. Auch im Internet erobern sich die Frauen Ihren verdienten Platz. Immer mehr Seiten entstehen, die speziell das Thema Motorrad und Fauen thematisieren. Fraukes Frauen Motorradblog ist eine dieser Seiten die in diesem Zusammenhang besonders genannt werden müssen. Witzig und clever räumt sie in ihren Beiträgen mit vielen Vorurteilen auf und gewährt daneben auch sehr interessante Einblicke in das Leben einer Frau die Motorrad fährt. Nicht nur für Frauen sind Ihre Blog Einträge sehr interessant, auch wir Männer könnten sicher das eine oder andere lernen.
Motorradreisen - Powerslider Marcel Sieling & Martin's Motorradseite
Motorradreisen sind vielfältig. Wer bereits eine größere Tour hinter sich hat weiß das. Unter einer größeren Tour ist nicht eine Eintagestour mit abschließender Einkehr in die Stammkneipe zu verstehen. Vielmehr ist damit eine Reise gemeint, Reisen durch verschiedenste Länder, Kulturen und Landschaften über mehrere Tage oder sogar Wochen und Monate. Jede Motorradreise ist für sich einzigartig, vieles ist oft nicht planbar. Solch ein Trip erfordert eine genaue Vorbereitung, die Routen müssen geplant, Übernachtungsmöglichkeiten geprüft und ggf. gebucht werden. Und selbstverständlich muss das Equipment und vor allem das Motorrad den Anforderungen gewachsen sein. Zuverlässigkeit der Maschine ist extrem wichtig; kein Motorradfahrer ist über ein Defekt im Ausland oder an einem entlegenen Ort erfreut. Die Ausrüstung sollte vor allem robust und zuverlässig sein. Der Einzelhandel bietet heutzutage jedoch eine große Auswahl an qualitativ hochwertigen Produkten speziell für Motorradreisende; z.B. Gepäcksysteme mit ausreichendem Stauraum, bequeme Tourenbekleidung, Motorschutzbügel und Navigationsgeräte.
Zwei informative Webseiten von Motorradfahrern, die schon zahlreiche Reisen hinter sich haben, stellen wir hier vor:
Powerslider.de ist die private Motorrad-Webseite von Marcel Sieling. Schwerpunkte sind Reiseberichte seiner Motorradreisen, die Enduromania-Seiten sowie Informationen zu seinem Motorrad.
Auf Martin's Motorradseite berichtet der Autor von seinen zahlreichen Reisen durch Frankreich, Griechenland, Italien, Schweiz, Slowenien und Österreich. Neben Reiseberichten, Streckeninfos und Ausrüstungsempfehlungen bietet die Seite zahlreiche Bilder und Impressionen der Touren.
Saharareisen Team Hinterreiter
Auf der Suche nach einem Motorrad-Abenteuer? Das Team Hinterreiter ist seit vielen Jahren der defakto-Standard in Sachen Erlebnisreisen mit Motorrad, 4x4, Quad oder 6x6 für Nordafrika und im deutschsprachigem Raum der größte etablierte Anbieter. Die Trips werden durch das erfahrene Team reibungslos organisiert, vom Flug über Etappenplan bishin zum Transport der Fahrzeuge.
Die Reisen werden stets für die Zielgruppe optimiert um ein größtmögliches Maß an Erlebnis bieten zu können. Somit steht einer gelungenen Saharareise mit dem Motorrad nichts im Wege!
Motorradfahren auf den Kanarischen Inseln
Motorradhelm
Der Motorradhelm ist das wichtigste Bestandteil einer Motorradausstattung. Amtlich Schutzhelm, umgangssprachlich Sturzhelm genannt, soll er den Motorradfahrer vor schweren Verletzungen im Kopf- u. Nackenbereich bewahren. Prinzipiell soll ein Motorradhelm bei einem Sturz Stöße u. Schläge möglichst gut absorbieren und damit den Kopf des Fahrers möglichst gut schützen.
Aufgrund der Wichtigkeit von Motorradhelmen besteht in der Bundesrepublik Deutschland seit 1976 eine Schutzhelmpflicht für Motorrad-, Moped- u. Mofafahrer. Aktuell muss ein Motorradhelm die ECE-22 Norm erfüllen um in der Bundesrepublik zugelassen zu werden. Deshalb ist dringend vom Kauf eines Motorradhelms ohne ECE-Zertifizierung abzuraten. Es lohnt sich, beim Kauf eines Motorradhelms auf die Qualität zu achten. Ein guter Motorradhelm ist komfortabel zu tragen, leise während der Fahrt und, das Wichtigste, bietet maximale Sicherheit im Falle eines Falles.
Motorradhelme können in folgende Bauarten eingeteilt werden: Integralhelm (auch Vollvisierhelme), Klapphelm, Enduro/Motocross-Helm, Jethelm, Halbschalenhelm.
Der Integralhelm ist der meist verbreitete Motorradhelm, wobei sich Klapphelme in letzter Zeit zunehmender Beliebtheit erfreuen. Bei einem Klapphelm kann die Kinnpartie hochgeklappt werden, was, vor allem für Brillenträger, das Auf- u. Abziehen des Helms erleichtert.
Der Integralhelm ist der Klassiker unter den Motorradhelmen. Er bietet rundherum Sicherheit und damit einen hochwertigen Schutz für den Kopf und damit für das zentrale Nervensystem des menschlichen Körpers. Moderne Integralhelme erfüllen höchste Ansprüche in Sachen Tragekomfort, Belüftung, Geräuschkulisse, Optik und Sicherheit. Hochwertige Klapphelme stehen Integralhelmen in oben genannten Punkten nur knapp bzw. gar nicht nach. Die Entwicklung hat im Sektor der Klapphelme in letzter Zeit große Fortschritte gemacht, was dazu führt, dass immer mehr Motorradfahrer Motorradhelme mit klappbarer Kinnpartie dem „klassischen“ Motorradhelm vorziehen. Motocross-Helme kommen, wie der Name schon sagt, überwiegend im Motocross-Bereich zum Einsatz. Sie besitzen eine feste Kinnpartie, die meist etwas absteht und kein Visier. Zusätzlich wird deshalb eine Motorradbrille benötigt. Jethelme, von vielen Rollerfahrern favorisiert, bieten meist ein großes Visier was den Winkel des Blickfeldes im Vergleich zu einem normalen Motorradhelm deutlich erweitert. Jedoch ist zu beachten, dass Jethelme und sog. Braincaps aufgrund des Fehlens der Kinnpartie weniger Schutz und Sicherheit bieten wie herkömmliche Motorradhelme.
Motorradhelme können mit diversen Visieren mit unterschiedlicher Tönung ausgerüstet werden, z.B. klar, dunkel getönt, verspiegelt. Neuerdings gibt es auch Kombinationen mit klarem Visier und integrierter Sonnenblende. Dies ist vor allem für Brillenträger unter den Motorradfahrern geeignet.
Hier finden Sie unser großes Sortiment: Motorradhelme, Integralhelme, Klapphelme, Jethelme, Motocross-Helme
Motorradbekleidung
moto24 bietet der Motorradfahrerin und dem Motorradfahrer eine große Auswahl an qualitativ hochwertiger Schutzausrüstung, genannt Motorradbekleidung. Als Schutzausrüstung bezeichnet man die Schutzkleidung für Fahrer und Mitfahrer von motorisierten Zweirädern (Kleinkraft-, Leichtkraft- und Motorrädern). Die offizizielle Bezeichnung lautet „Persönliche Schutzausrüstung (PSA). Motorradbekleidung hat vor allem die primäre Aufgabe, den Motorradfahrer im Falle eines Sturzes bestmöglich zu schützen. Um dies gewährleisten zu können, empfehlen wir bei der Wahl der Fahrerausstattung, selbstverständlich neben dem Preis, vor allem auf die Qualität Wert zu legen. Doch wie erkenne ich qualitativ hochwertige Motorradbekleidung? Zum einen kann als grober Indikator der Preis genommen werden. Es ist natürlich vermessen zu behaupten, dass teuer gleich gut bedeutet, jedoch hat Qualität seinen Preis (dieses Sprichwort kennt wohl jedes Kind). Zum anderen erkennt man gute Bekleidung an den verwendeten Materialien. Zu empfehlende Materialien sind Echtleder (z.B. Känguruleder, Rochenleder), (AFT) Cordura, Gore-Tex, Sympatex, 3-Lagen-Laminat, Kevlar sowie Carbon- bzw. Titan-Einsätze. Neben den Außenmaterialien tragen Protektoren maßgeblich zur Dämpfung bei einem Sturz bei. Bei den Protektoren ist darauf zu achten, dass sie genormt bzw. eine CE-Zertifizierung besitzen. Moto24 vertreibt ausschließlich genormte und CE-zertifizierte Motorradbekleidung.
Eine vollständige Motorradausstattung besteht aus folgenden Komponenten: Motorradjacke, Motorradhose, Motorradhelm, Motorradhandschuhe, Motorradstiefel, Nierengurt, eventuell separate Protektoren (z.B. Rückenprotektoren, Protektorenjacke).
Neben den oben genannten Aspekten können noch weitere Sicherheitseigenschaften der Motorradbekleidung in Betracht gezogen werden. Viele Motorradfahrer legen Wert darauf, auch bei Dämmerung bzw. Einbruch der Dunkelheit noch gut gesehen zu werden. Man sollte deshalb darauf achten, dass Teile der Motorradbekleidung Reflektoren (z.B. Scotchlite) oder einige Signalfarben besitzt. Auch Motorradhelme in grellen Farben nehmen in letzter Zeit zu.
Der Motorradhelm ist das einzige Kleidungsstück, zu dessen Tragen man während der Fahrt auf einem Motorrad gesetzlich verpflichtet ist. In Deutschland, sowie in allen anderen europäischen Staaten, besteht Helmpflicht. Wie oben erwähnt ist bei einem Motorradhelm auf die ECE-Norm zu achten. Von nicht zertifizierten Helmen (z.B. Braincaps, Stahlhelme) ist aus Gründen der Sicherheit dringend abzuraten.
Eine weitere Frage, die Motorrad-Begeisterte quält, ist, Leder- oder Textilmotorradbekleidung. Textilbekleidung hat meist bei den Punkten Tragekomfort und Atmungsaktivität die Nase vorn; Lederbekleidung kann mit einer größeren Robustheit punkten. Jeder Motorradfahrer sollte deshalb für sich entscheiden, auf welche Eigenschaften er bei seiner Motorradbekleidung am meisten Wert legt. Eine generelle Wertung, welche Motorradbekleidung „die beste“ ist, ist deshalb hinfällig.
Zusammenfassend können folgende Empfehlungen zur Motorradbekleidung ausgesprochen werden: Die Schutzausrüstung ist stets komplett zu tragen, d.h. Motorradhelm, Jacke, Hose, Handschuhe, Stiefel und Nierengurt und auch dann, wenn man nur kurze Fahrten vornimmt oder bei warmen Temperaturen im Sommer mit dem Motorrad unterwegs ist. Auch wenn man nur ein kleines Motorrad, z.B. eine „125er“, empfiehlt es sich, stets mit vollständiger Motorradbekleidung zu fahren.
Hier finden Sie Motorradbekleidung bei moto24
Na Opa, was denkst Du?
HJC: Integralhelm IS-16 Scratch
Ja früher. Ja früher. Da war alles besser und anders. Und heute. Ja heute, da sind doch alle nicht ganz richtig im Kopf. Soweit die Theorie, die sich mit jeder Generation 1:1 wiederholt. In der Praxis sieht das ganz anders aus. Jede Zeit hat seine Dinge. Jede Zeit definiert die Dinge für ihre Zeit. Die Musik. Die Mode. Das Essen. Die Filme. Alles. Wenn man alles zusammennimmt, also das Konzentrat einer Zeit, und das abbildet, dann nennt man das Kunst. Somit ist verständlich, wenn man nur in seiner Zeit leben kann und will, dass man die Zeit, die kommt, sicher nicht mehr versteht. Aber die Eltern meiner Eltern haben dasselbe zu meinen gesagt und so war es immer von Generation zu Generation. Und so wird es sein für die nächsten Generationen. Denn mal Hand aufs Herz, wer kann die Musik seiner Kinder ertragen? Wer würde Jeans auf die Art und Weise tragen, wie die heute? Und da gibt es einiges mehr. Also üben wir uns in Toleranz oder behaupten wir auch, dass früher alles besser war. War es das denn? Also, die Motorräder, das Motorradzubehör und die Motorradausstattung sind heute offensichtlich immer besser geworden und die Entwicklung ist noch lange nicht zu Ende. Wie wohl Motorräder und alles was dazu gehört, in zehn oder zwanzig Jahren aussehen?
Holla, das passt aber schön

Das Thema Sexualität hat etwas mit dem Motorradfahren zu tun. Motorräder und Frauen haben eine besondere Faszination und Anziehungskraft auf Männer. Darum nutzt die Werbung das oft und immer wieder schamlos aus, nur um unsere uneingeschränkte Aufmerksamkeit zu erregen. Das geht soweit, dass wir uns plötzlich mit großem Interesse Funktionskleidung ansehen, was wir wahrscheinlich ohne das Mitwirken von Frauen nie getan hätten. Sex sells, sagt so ein unbewiesenes Werbersprichwort. Ich glaube das nicht so richtig, denn meine Aufmerksamkeit geht dann doch nicht so weit, dass ich alles kaufen würde, wo Frauen drumherum hampeln – und meine Aufmerksamkeit gilt auch mehr der Frau als allem anderen. Somit ist das alles andere schnell vergessen oder ich habe es gar nicht mitbekommen. Aber trotzdem, Motorrad und Frauen sind wirklich schön. Und damit meine ich nicht nur anzusehen. War das jetzt frauenfeindlich? Ich hoffe nicht. Denn nichts läge mir ferner, als dumme schlüpfrige frauenfeindliche Anspielungen zu machen. Wirklich.
Funktionshemd Kurzarm
Im Winterschlaf
Wovon träumen Motorräder eigentlich im Winter? Wie wir: vom Frühling. Aber bis dahin ist es echt kalt und zuweilen auch nass. Das Herumstehen in der Garage, unterm Vordach oder wo auch immer, hat seine Tücken. Wir neigen im Winter dazu Speck ansetzen, Motorräder neigen eher dazu Dreck anzusetzen. Wer eine besondere Beziehung zu seinem Motorrad unterhält, der tut ihm das nicht an und packt es für den Winterschlaf passend ein. Somit erstrahlt es auch im neuen Jahr im alten Glanz. Was sind das für Menschen, die ihren Bock einfach so schutzlos und trostlos alleine im Dunkeln über mehrere Monate einfach nur so abstellen? Furchtbar der Gedanke. Brutal.
Kushitani: Motorrad Abdeckplane
Der Regenmacher

Wer kennt das nicht: Du fährst im schönsten Wetter los ... okay, diese eine Wolkenfront da weit hinten am Himmel ..., aber die ist ja weit weg. So fährt man seine Strecke und denkt an nichts Böses. Hat dabei aber nicht bedacht, dass man nicht zu Fuss unterwegs ist, sondern mit über 100 PS. Und so ist das, was weit weg war, plötzlich ganz nah. Und das ganz nah, kann ganz nass bedeuten. Natürlich gibt es längst Motorradausstattung, der auch plötzlich auftretender Regen nichts anhaben kann. Aber da draußen fahren immer noch eine Menge Unverbesserliche herum, die lieber Sachen tragen, die zwar geil aussehen, aber leider Wasser tanken wie ein Camel. Somit ist es schlau, immer so eine Regenkombi dabei zu haben. Rechts ran, rein in die Kombi und es geht im Nassen trocken weiter. Ganz schön anstrengend so eine Eitelkeit. Rein in die Klamotten, raus aus den Klamotten, rein in die Klamotten ... Diesen Text widme ich einem guten Bikerfreund, für den ich schon unzählige Male anhalten durfte. Weil rein in die Klamotten ...







